|

>> detailierter Reiseverlauf - auch als PDF-Download zum Ausdrucken
Im
Wüstenland Ägypten ist nur der schmale, vom Nil bewässerte Landstreifen
intensiv besiedelt. Dagegen ist vor allem Ägyptens Westwüste so gut wie
unbewohnt. In diesem Wüstengebiet, das sich unter dem Namen "Libysche
Wüste" bis in den Nordwestsudan erstreckt und zu den trockensten und
leblosesten Teilen der Sahara zählt, gibt es auf einer Fläche von der
doppelten Größe Deutschlands mit Ausnahme einiger Oasen kaum Pflanzen
und Tiere, geschweige denn einen Brunnen.
Die seit
der Zeit der alten Ägypter, Griechen und Römer begangenen Karawanenwege
sind seit den Tagen des deutschen Wüstenforschers Gerhard Rohlfs, der
im Jahre 1873/74 in einer hundertköpfigen Karawane von Asuit über die
Oasenkette von Bahariya, Farafra und Dakhla nach Siwa zog, von wohl
kaum mehr als einem Dutzend Europäern gekreuzt worden.
Der Klippenverlauf der bis zu 300 m hohen Steilstürze des
Abu-Moharik-Kalksteinplateaus offenbart eine Vielfalt geologischer
Formationen und ist, neben anderen bezaubernden Abschnitten, vor allem
im Norden der Bahariya-Depression (geolog. Senke), im Bereich der
Weißen Wüste, von atemberaubender Schönheit.
Rohlfs im O-Ton: „Nach einem 3/4stündigem Marsch am 7. März stand ich
(ich war vorausgeeilt) mit einem Male, ohne daß vorher das leiseste
Anzeichen zu bemerken gewesen wäre, in einer Meereshöhle von 250 m, vor
einem jähen Steilabfall; am Rande des nordwestlichen Ufers von
Farafrah. Wie atmete ich auf, als ich das großartige Tal vor uns liegen
sah... Aber wie nun herabkommen von diesem steilen Ufer? Einmal mußte
es aber doch gewagt werden und siehe da! - es ging, wenn mitunter die
Kamele auch etwas in’s Rutschen kamen... und dann kamen wir in ein
merkwürdiges Labyrinth weißer Kreideblöcke.... Etwas phantastischeres
war nicht zu sehen, als dies Gewirr schneeweißer Zeugen, da waren
Minarets, Tafelaufsätze, menschliche Figuren, Tiere, Porträts, alle
blendend weiß, als ob man sich in einem Riesengipsfigurenkabinett
befunden hätte“.
Mit unserer Trekkingkarawane machen wir uns auf in eine Landschaft, die
jener in den obigen Rohlfs-Zitaten angesprochenen Örtlichkeiten in der
weißen Wüste entspricht.

1. Tag: Flug von Deutschland nach Kairo. Transfer ins Hotel.
2. Tag:
Fahrt auf der Wüstenstraße Richtung Baharya. Dort Mittagessen und kurze
Fahrt von der Oase aus durch die Schwarze Wüste. Treffpunkt mit den
Kamelen und den Führern in der Nähe der kleinen Oase el Haiz. Erstes
Nachtlager in der Wüste.
3. Tag: Start unserer Trekkingkarawane bei der Oase El Haiz über Dünen und entlang eines Steilhangs.
4.-8. Tag:
Aufstieg aus der Baharya Senke über die Silem auf das Wüstenplateau.
Der Weg führt in einer entlegenen Gegend zwischen zerklüfteten Hügeln
entlang. In der Ferne begleiten uns ein Steilhang und Dünen. Abstieg am
Akabat el Sahrawy, weit im Inneren der Weißen Wüste mit ihren bizarren
Kalkfelsen und Zeugenbergen.
Über Dünen marschieren
wir zum grünen, mit Palmen bewachsenen Wadi Hannis und weiter nach Ain
el Wadi, einer kleinen Quelle unter Palmen.
9.-12. Tag:
Die Weiße Wüste mit ihren oft obskuren Erosionsformen regt die
Phantasie eines jeden an. Durch ein Feld von „Seehunden“ erreichen wir
den Mimosenbaum. Weiter geht es auf der Sphingengasse in Richtung der
Neuen Wüste (Gedida). Hier erinnern Felsskulpturen an Vögel, Tische,
oder einfach Pilze... Wir überqueren die Oasenverbindung zwischen
Baharyra und Farafra und befinden uns in der Westlichen Weißen Wüste.
Hier bietet sich ein völlig anderes Bild. Mächtige, beeindruckende
Gebilde, wie z.B. die „Nadel“, erinnern an einen altägyptischen
„Pylon“. Auf unserem Weg durch die Wadies werden wir viele Vererzungen
(Eisenpyrite) finden. Von den hier lebenden Nomaden auch „Zohour el
Sahara“, Blumen der Wüste genannt.
13. Tag:
Schlußetappe und schwerer Aufstieg am Akabat in der Nähe des Gebel Abu
Rassein, dem „Berg der zwei Köpfe“. Treffpunkt mit den Fahrzeugen und
Fahrt zur Oase Baharya. Mittagessen und Besichtigungsprogramm in der
Oase: kleines Museum, Gräber, sowie ein Tempel. Übernachtung in einem
kleinen idyllischen Hotel.
14. Tag:
Rückfahrt nach Kairo ins Hotel. Nach einer kurzen Rast Aufbruch zun den
Pyramiden von Gizeh, Abendessen in einem landesüblichem Lokal.
Übernachtung im Hotel.
15. Tag: Rückflug nach Deutschland.

Kameradschaft,
Teamgeist, Abenteuerlust und Komfortverzicht. Die täglichen Etappen
betragen 4-6 Stunden bei Tagestemperaturen von ca. 12-32° C., welche,
bedingt durch das trockene, gesunde Wüstenklima, gut zu bewältigen sind.
 |
 |
|
|

Linienflug Deutschland-Kairo, Flughafen- und Sicherheitssteuern in
Deutschland, Transfers, 3 Hotelübernachtungen mit ÜF, Übernachtungen im
Wüstencamp in Zweipersonen-Zelten, expeditionsartige Vollverpflegung
während der Karawanentage, Begleitmannschaft, Ab 6 Personen mit
deutschsprachiger Reiseleitung, ansonsten englisch. Das skizzierte
Reiseprogramm mit den für Expeditionen zutreffenden Einschränkungen.
Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten. Nicht enthalten: Visa und
Besichtigungsgebühren.
| Preise: |
Ägypten - Trekkingkarawane C
Von der Schwarzen in die Weiße Wüste
1980,- EUR ab/bis Frankfurt
Anschlussflüge (Spartarif) ab allen deutschen Flughäfen ca. 140,- EUR bis 180,- EUR
Rail & Fly ab allen Bahnhöfen + 90,- EUR
EZ-Zuschlag 120,- EUR Kerosinzuschlag:
Infolge der Benzinpreis- entwicklung kann die exakte Höhe der
Kerosinzuschläge erst bei der Buchung genannt werden. Rechnen Sie mit
ca. 45,- EUR
|
| Termine: |
ÄG-TKC10B 13.11.10 - 27.11.10
ÄG-TKC10C 25.12.10 - 08.01.10 + + Saisonzuschlag 120,- EUR
|
| Teilnehmer |
6 - 16 Personen,
|
 |
|