Ägyptens Westwüste, die sich unter dem Namen "Lybische Wüste" bis in den Nordwestsudans erstreckt und zu den trockensten und leblosesten Teilen der Sahara zählt, ist so gut wie menschenleer. In diesem Wüstengebiet gibt es auf einer Fläche von der doppelten Größe Deutschlands kaum Pflanzen und Tiere, geschweige denn einen Brunnen.

Für Wüstenliebhaber und Karawanenfreunde konnte TRH für diese ganz besondere TRH-Langzeit-Trekkingkarawane den elsässischen Reiseschriftsteller Phillipe Frey für eine Zusammenarbeit gewinnen. Phillipe Frey ist ein hervorragender Wüstenkenner und Karawanenspezialist. So führte ihn eine seiner Kamel-Expeditionen, die er ganz allein mit seinen Kamelen unternahm, vom Nil bis zur Atlantikküste in Mauretanien. Nachzulesen in seinem Reiseroman DER WEISSE NOMADE.

Unter Leitung von Phillipe Frey machen wir uns auf in eine Landschaft, in der wir während unserer Wanderung wohl keinem einzigen Menschen begegenen werden. Eine Landschaft, die seit alters her von den Karawanenleuten "El Bahr Ramlah Kebir" - die große Sandsee" genannt wird. Ein Sandmeer, das mit seinen hohen, quer zur Marschrichtung liegenden Dünenzügen, den Warentransport im Altertum zwischen den ägyptischen Oasen und dem libyschen Kufra immens erschwerte.

Man vermutet, dass dieser Umsatnd dem im Jahr 525 v. Chr. auf seinem Zug nach Siwa in einem Sandsturm verschollenen vierzigtausendköpfigen, persischen Kambysesheer zum Verhängnis wurde.

Die Westwüste Ägyptens kennt keine Sterndünen. Sie zeichnte sich vielmehr durch eine Abfolge hunderter von Kilometern langer, bis zu hundert Meter hohen Walfischrückendünen aus, die verschiedentlich mit schwertartigen Kämmen besetzt sind. Zwischen den hell erleuchteten Dünenzügen liegen zumeist dunkle Schneisen aus schwarzblauem, stahlfarbenen Schwefelkies. Im Osten schließen sich an die Longitudinaldünen große Barchanfelder an, Schwärme wandernder Sicheldünen, die ihre Prägung von den beständigen nördlichen Passatwinden erhalten.

Unser Ziel nach Durchquerung der gewaltigen Dünen des Sandmeeres El Bahr Ramlah Kebir ist die Oase Siwa.




1. Tag: Flug von Deutschland nach Kairo. Transfer ins Hotel

2. Tag: Fahrt zur Oase Baharya. Anschließend geht es zum Treffpunkt mit unserer Karawanenmannschaft und Kamelen.

3. - 17. Tag:
Beginn unserer 15-tägigen Langzeit-Trekingkarawane. Wir durchqueren einen Teil der Libyschen Wüste mit ihren einsamen Hochplateaus, Zeugenbergen, Schluchten und großen Dünenfeldern. Am Nachmittag des 17.Tages erreichen wir - insh´Allah - die Oase Siwa.

18. Tag: Besichtigung von Siwa. Wir besuchen die Kleopatra-Quelle, den Amuntempel, zu dem schon Alexander der Grosse "pilgerte", besteigen denb Djebel Dakrour und bummeln durch die Altstadt Shali.

19/20. Tag: Rückfahrt über Marsa Matruh und El Alamein nach Kairo

21. Tag: Zur freien verfügung in Kairo

22. Tag: Rückflug nach Deutschland.




Kameradschaft, Teamgeist, Kondition, Abenteuerlust und Komfortverzicht. Die täglichen betragen 5-7 Stunden bei Tagestemperaturen von ca. 18-35° C.





Linienflug Deutschland-Kairo, Flughafen- und Sicherheitssteuern in Deutschland, Transfers, 3 Hotelübernachtungen mit ÜF in Kairo, 1 Hotelübernachtung mit HP in Marsa Matruh, Vollverpflegung während der Karawanentage, Begleitmannschaft, 1 Reit-/Lastkamel pro teilnehmer, Tourenbeleitung durch Phillipe Frey. Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten. Das skizzierte Reiseprogramm mit den für Expeditionen zutreffenden Einschränkungen. Nicht enthalten. Visa und Besichtigungsgebühren.