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Marokko zu bereisen bedeutet ein Land zu erleben, das täglich neue Überraschungen, Kontraste und sowohl kulturhistorische als auch landschaftliche Höhepunkte zu bieten hat. Alte Königsstädte aus Tausend und mehr Nächten, wehrhafte Berberdörfer mit ihren trutzigen Kasbahs, weite Wüstenlandschaften mit bizarren Tafelbergen und Wanderdünen, fruchtbare Oasen und die majestätischen, schneebedeckten Drei- bis Viertausender des Hohen Atlas - all dies ist Marokko.
Unsere 14-tägige Trekkingkarawane konzentriert sich auf die südlich des Hohen Atlas gelegenen, großartigen Wüstengebiete und führt uns vom Oued Draa durch abwechslungsreiches Gelände. Wir wandern und reiten zwischen Gebirgszügen, über Steinplateaus, kleine Salzseen/Tonpfannen und durchqueren das größte Dünengebiet Südmarokkos, den Erg Ssmar. Dank unserer ortskundigen Nomadenfreunde und unserer Dromedare erschließen wir uns auf z.T. sehr entlegenen Routen Wüstenlandschaften, die bisher von keinem anderen Veranstalter erschlossen wurden!!!
Unsere Begleiter sind nomadisierende Berber und gehören somit der ältesten Bevölkerungsgruppe Marokkos an. Die Berber sind "die Ureinwohner Nordafrikas!" Auch die Tuareg, die wohl bekanntesten Nomaden der Sahara, werden ethnisch den Berbern zugeordnet..
Männer wie Mohammed, Said oder Houssine, um nur einige unserer bewährten Nomadenfreunde und Chameliers zu nennen, begleiten die Gruppe. Sie sind erfahrene Karawanenleute, die mit ihren Kamelen schon viele Hundert Kilometer durch die Sahara gezogen sind.
Ihre Erfahrung und humorvolle Art im Umgang mit Mensch und Tier lassen diese Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Am Schluss werden wir verstehen, was der berühmte Tuaregführer Mano Dayak meinte, als er sagte:
"Die Wüste, das ist für uns Nomaden eine tiefe und absolute Leidenschaft, das sind Bilder, die uns niemand, selbst der Tod nicht, zu nehmen vermag. Die Wüste scheint ihrem Bewohner ewig, und sie schenkt diese Ewigkeit dem Menschen, der sich ihr verbunden fühlt".
Jeder Teilnehmer unserer Trekkingkarawane geht bzw. reitet täglich fünf bis sieben Stunden mit einem Kamel, das auch Gepäck transportiert. Abgerundet wird diese besondere Reise durch den Besuch einer prähistorischen Felsbildstätte, des malerischen Berberdorfes Ait Ben Haddou sowie der wundeschönen Königsstadt und alten Handelsmetropole Marrakesch, die es ohne den "Kulturträger Kamel" in dieser alten Pracht heute wohl kaum gäbe.

1. Tag (Mittwoch): Flug Frankfurt Casablanca. Flug bzw. Bustransfer nach Marrakesch. Die alte Königsstadt Marrakesch ist noch heute Treffpunkt der Berber und Araber, Nomaden und Bergbewohner und wundeschön vor einer fast unwirklich erscheinenden Kulisse aus schneebedeckten Gipfeln des Atlasgebirges gelegen. Übernachtung in einem traditionellen Riad (altes Herrschaftshaus) in der Altstadt.
2. Tag: Marrakesch ist als eine der vier Königsstädte ein Höhepunkt jeder Marokko-Reise. Wir nutzen den Vormittag des ersten Tages, um uns zu akklimatisieren und einige der vielen Sehenswürdigkeiten (Saadische Gräber, Dar Si Said und Bahia Palast ) anzuschauen, die noch viel von der Macht und der Pracht der ehemaligen Herrscher erkennen lassen.
Auf einer sehr schönen Passstraße erreichen wir am Nachmittag den 2260 m hohen Tichka-Pass, der uns hinüber führt in den saharischen großen Süden. Ein kurzer Stop erlaubt einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge des Hohen Atlas. Gegen Abend wird unser Hotel in Ait Benhaddou erreicht.
3. Tag: Ait Benhaddou ist eines der schönsten und bekanntesten Kasbah-Dörfer Marokkos. So pittoresk, dass es schon oft als Kulisse für Kinofilme (z.B. GLADIATOR) genutzt wurde. Das malerisch auf einem vorgeschobenen kleinen Plateau erbaute Dorf und die Oase werden im Hintergrund von den schneebedeckten Drei- und Viertausendern das Hohen Atlas überragt. Ein herrliches Bild besonders in der Morgensonne.
Nach der Besichtigung und einer Mittagspause geht es durch die schwarzen Berge von Tachgagalt.
Hinter der Ortschaft Ait Sawn geht es dann hinauf zum Pass Tizi-n-Tinifit (1698 m), und dann hinunter nach Agdz ins Draa-Tal. Entlang der gewaltigen Steilhänge des Djebel Sagho gehts in zügiger Fahrt weiter nach N´Kob. (Hotel)
4. Tag: Hinter Tazzarine verlassen wir die Asphaltstraße. In der Nähe der Oase Ait Ouazik besichtigen wir einige Felsgravuren, deren Alter auf ca. 8-10.000 Jahre datiert wird. Weiter gehts in ca. 2-3stündiger Fahrt nach Zagora, eine der letzten größeren Siedlungen im Draa-Tal. Das ganze Tal ist eine riesige Flussoase mit ausgedehnten Palmengärten, an deren Rand wir immer wieder einen Blick auf verschiedene Kasbahs erhaschen.
Gegen Abend erreichen wir unser Nachtlager im Oasen-Zelthotel "Chez le Pacha", am Rande der ersten größeren Dünen des Erg Sahl, wo unsere Kamelnomaden und die Dromedare schon auf uns warten.
5./6. Tag: Unsere Trekkingkarawane beginnt. Wir halten uns zuerst etwas nordwärts durch die Palmengärten von Oulad Driss und weiter durch eine liebliche Dünenlandschaft bis Tidri, wo wir unser erstes Basislager aufschlagen. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine kleine Wanderung und Aufstieg zu einer alten jüdischen Kasbahruine.
Von Tidri ziehen wir durch kleiner Dünen und ein Wüstenplateau weiter zum Dünenmeer von Erg Sahl, wo wir übernachten.
7./8. Tag: Unser Weg führ weiter über steiniges Gelände und eine kleine Schlucht zu dem markanten Berg Massmouda, der sich 800 Meter über das Plateau erhebt. Über ein Regplateau erreichen wir das unberührte Dünengebiet von Tazout.
9.-11. Tag: Entlang eines Oued (ausgetrockneten Flussbett) ziehen wir weiter zu den Dünen von Mdidea. Wir durchqueren die Dünen, die immer mehr auslaufen und dann in ein Plateau übergehen, bis wir dann am Abend R´Ass Eriche erreichen.
11.-14. Tag: Wir ziehen weiter über ein Plateau bis zu den Dünen von H'deb Degig. Durch die Dünen geht es weiter zu den Dünen von Erg Zaher, deren höchste Düne sich majestätisch über 90 m erhebt. Am nächsten Mittag erreichen wir den Erg Ssmar, wo wir die nächsten grossen Dünen bestaunen. Hier richten wir unter alten und grossen Tamarisken unser Lager ein. Den Rest des Tages sowie den nächsten Morgen steht zur freien Verfügung und bietet ausgiebige Gelegenheit zur Erkundung der grossartigen Dünen bzw. zur Erholung von Mensch und Tier. Nach dem Mittagessen des 14. Tages ziehen wir weiter zu den Dünen von Erg Sedra.
15./16. Tag: Die Karawane zieht weiter durch abwechslungsreiches Gelände. Oueds, kleine Dünen, weite offene Landschaften, flimmernde Lehm- und Schotterebenen und Berge. Die Nacht verbringen wir bei den Dünen vom Erg Krinifa. Am Morgen queren wir die ausgedehnte Salztonpfanne des Lac Iriki, eines mittlerweile ausgetrockneten, riesigen Sees. Die vielen Muscheln und Schnecken sind letzte Zeugen der einst so vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Schließlich erreichen wir am 16. Tag die Region den kleinen Tafelberges Mdaour Shrir, der weit aus der Ebene herausragt und uns bereits einige Zeit als wuchtige Landmarke die Richtung weist.
17. Tag: Weiter gehts über ein Reg-Plateau zu unserem letzten Karawanencamp nach Aajir´miya, einer erzückenden kleinen Oase. Unterwegs besteigen wir aber noch den Mdaour Kbir, eine große Kalktafel mit markanten Steilabbrüchen.
18. Tag: Wir erreichen den kleinen Aussenposten Foum Zguid, wo uns die Geländewagen abholen und über eine landschaftlich reizvolle Strecke durch einen Ausläufer des Antiatlas zurück ins Hotel nach Ouarzazate bringen.
19. Tag: (Sonntag): Rückflug von Ouarzazate via Casablanca nach Deutschland.

Teamgeist, Abenteuerlust und Komfortverzicht. Die täglichen Etappen betragen 4-7 Stunden bei Tagestemperaturen von ca. 18-32° C. (3 Löwen).

Linienflug Frankfurt-Casablanca-Ouarzazat mit Royal Air Maroc, Flugafen- und Sicherheitsteuern in Deutschland, Transfers per Bus und Geländewagen, 5 Hotelübernachtungen mit HP, Vollverpflegung während der Karawanentage, Betreuung durch einheimische Kamelnomaden, jeweils ein Reit/Lastkamel pro Person, deutschsprachige Reiseleitung ab 10 Personen, bei Gruppen von 5-9 Personen englischsprachig. Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten.
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