Dia-Show

Bolivien ist ein Binnenland im Tropengürtel Südamerikas. Es reicht von den beiden Kordillierenzügen der Anden im Westen bis ins flache, von vielen Flüssen durchzogene Einzugsgebiet des Amazonas im Osten. "Tibet Amerikas" wird das hoch in den Kordilleren gelegene Andenland Bolivien genannt.

Die Anden erstrecken sich als riesiges Küstengebirge über eine Gesamt-länge von ca. 10000 Km vom nördlichen Zentralamerika bis hinab in Antarktische Regionen. Sie sind im Gegensatz zu anderen Hoch-gebirgen, wie z.B. dem Himalaya, mit "nur" ca. 3000 km Gesamtlänge, als Reiseziel bisher wenig bekannt. Mächtige eisgepanzerte Gebirgsketten von über 6000 Metern Höhe überragen stolz die kargen, ockerfarbenen Ebenen des Altiplano. Die enorme Nord-Süd-Ausdehnung der Anden bringt eine außer-gewöhnliche geographische, klimatische, ethnische und kulturelle Vielfalt mit sich. Der Kargheit des Lebens und dem rauhen Klima in diesem ca. 4000 Meter hoch gelegenen Becken angepaßt, lebt hier seit Jahrhunderten die Urbevölkerung der Indios.

Zwischen Andengletschern und Pazifik herrschten bis vor 480 Jahren die Inkas mit ihrer Hochkultur über Salzseen, Wüsten, Urwald und Titicacasee und vereinten unzählige Indianervölker im groß wie der Bodensee. Mit seinen 190 km Länge und einer durchschnittlichen Breite von 50 km ist das "Andenmeer" der größte Hochlandsee der Erde.


1. Tag: Am späten Nachmittag Flug Deutschland - La Paz.

2. Tag: Ankunft in El Alto, dem am höchsten gelegenen Zivilflughafen der Welt (4085 m). Über die Steil kante des Altiplano geht's ca. 500 m hinab in die höchstgelegene Hauptstadt der Welt - La Paz.

3. Tag: Fahrt an den Titicaca-See Zeit zur Akklimatisation. Fahrt an den Titicaca-See und Besuch von Tiwanaku, einer uralten Tempelanlage der Vorinkazeit. Weiter geht's es zum Wallfahrtsort Copa cabana. Den heutigen Tag nutzen wir zur Anpassung an die große Höhe und zu einer Besichtigung von Copa cabana, dessen be hmter "Schwarze Ma donna" besondere Kräfte zugeschrieben werden und deshalb Pilger aus ganz Südamerika an zieht. "La Virgen de Copacabana" ist das religiöse Wahrzeichen Boliviens. Der riesige, den Altiplano dominierende Titicaca-See (3812 m) ist mit einer Ausdehnung von 8100 qkm etwa 15 mal so groß wie Chicago.

4. Tag: Bootsfahrt von Yampupata aus auf die Isla del Sol (Sonneninsel), wo der Legende nach die Gründer des Inka-Reiches, Manco Capac und seine Frau/ Schwester die Erde betraten. Vom einstigen Heiligtum der Inkas zeugen heute noch die Ruinen eines Tempels und einer Festung. 4-5-stündige Wanderung durch Terassenlandschaften nach Challa. Von hier aus bietet sich eine einzigartige Aussicht auf den 6550 Meter hohen Gipfel des Illampu. Abschließend geht es nochmals per Boot (ca. 15 Minuten) zu unserem Camp bei Yampupata.

5. Tag: Ca. 2 1/2 Std. Fahrt nach Penas. Zur weiteren Akklimatisierung unternehmen wir eine Wanderung (höchster Punkt 4204 m) von ca. 4 Std. entlang eines felsigen Höhenrückens mit schönen Ausblicken auf die Cordilliera Real. Am späten Nachmittag fahren wir zu unserem Camp am Kohatia-See (Saharati-See).

6. Tag: Beginn unserer Lama-Trekkingkarawane ( ca. 5 Stun den) durch die steppenartigen Landschaften der Altiplano nach Alikakhota.

7. Tag: Wanderung durch die Cordilliera nach Ajuani. Die Luft ist nun schon deutlich dünner und jeder Schritt zählt doppelt.

8. Tag: Weiterzug der Karawane über weite und offene Hochebenen und über kleinere Bergrücken an die Janchallami-Lagune. Wir schlagen unsere Zelte am Fuße des "Laura huami", der alten Überlieferungen nach "Rauchender Stein" genannt wird.

9. Tag: Wanderung von ca. 4 Stunden von Janchallami ins Tal des Lambramani- Baches.

10. Tag: Aufstieg unserer Karawane von ca. 6 Stunden. Unter uns liegt die malerische Landschaft des Condiriri und vor uns steht stolz und beeindruckend der Berg Huayana Potosi (6094 m). Abstieg nach Huata Pampa.

11. Tag: Halbtageswanderung nach Plaza de Llamas. Nachmittags geht es zurück nach La Paz.

12. Tag: Atemberaubende Fahrt von ca. 8 Stunden über Pisten und staubige Straßen, durch tiefe Schluchten und üppige tropische Wälder der bolivianischen Yunga-Täler ins Amazonas-Tiefland nach Guanay, in der "grünen Hölle" Amazoniens. Die Fahrt in den Yungas offenbart die landschaftliche Vielfalt dieses Landes. Die sehr schmale Straße wurde in die z.T. kerzengerade abfallenden Berg nge gesprengt, oft blickt man neben dem Fahrzeug Hunderte Meter tief in den Abgrund. Der einstige Reichtum Amazoniens war der Kautschuk, der einigen "Gummibaronen" zu Macht und Reichtum verhalf. Selbst heute noch verdienen viele Menschen sich ihren Lebensunterhalt als Kautschukzapfer.

13. Tag: Eine großartige Fahrt von ca. 10 Std. mit einem Motorkanu auf den Amazonasflüssen Rio Béni und Rio Tuichi nach Rurrenabaque. Die Flüsse haben sich z.T. tief in den Granit der Amazonasebene geschnitten und bilden stellenweise malerische Täler, umgeben von Bergen und Hügeln der umliegenden Hochländer. Nur ab und zu sieht man am Ufer eine kleine Siedlung und einfache Camps, in denen meist Goldwäscher unter einfachsten Bedingungen hausen.

14. + 15. Tag: Per Jeep und Motorboot geht's es zu unserem Regenwaldcamp am Roragua-See. Von hier aus unternehmen wir geführte Wanderungen oder Bootstouren in die Las Pampas Sümpfe, um die vielfältige Fauna und Flora des Amazonas zu entdecken. Mit ein bißchen Glück bekommt man Süßwasserdelphine, Ameisenbären, Faultiere oder eine Anaconda zu Gesicht. Wer möchte, kann sich auch zu Mittag einen Piranha angeln - gegrillt eine Delikatesse! Mit starken Lampen "bewaffnet" fahren wir nachts raus zum "Alligator-Spotting". Jaguare und Pumas dagegen sind sehr selten geworden und die meisten der furchterregenden Kaimane zu Handtaschen, Schuhen und Gürteln verarbeitet.

16. Tag: Fahrt mit dem Motorboot zurück nach Rurrenaqbaque

17. Tag: Flug über die phantastische Kordilleren-Berglandschaft nach La Paz.
Hinweis: Bei schlechtem Wetter kann es vorkommen, daß dieser Flug aus Sicherheisgründen gestrichen wird. In diesem Falle findet die Rückfahrt per Bus statt (ca. 15 Std.!).

18. Tag: Vormittag zur freien Verfügung in La Paz. Transfer zum Flug hafen und Flug nach Santiago de Chile bzw. größten Imperium Altamerikas. Die Reste alter Tempelanlagen und eine reiche überlieferte Kultur sowie die religiösen und traditionellen Feste der Indios lassen die alten Legenden aus der Zeit des faszinierenden Inka-Reiches lebendig werden, welches im 16. Jahr hundert vor dem Einfall der spani schen Eroberer in seiner höchsten Blüte stand.
Unsere Trekkingkarawane führt uns an die geschichtsträchtigen Ufer des Titicaca-Sees, der auf einer Höhe von 3810 m.ü.M. der höchstgelegene schiffbare See der Welt ist. Alten Mythen nach schuf hier der Sonnengott seine Kinder - die Inkas.
Auf unserer Karawane nutzen wir Lamas für den Gepäcktransport. Mit diesen traditionellen und bergerprobten Tran portmitteln der Indios eröffnen sich uns die beeindruckende Hochgebirgswelt der Kordilleren, die einmalige Landschaft des Altiplano sowie malerische Gegen den am Massiv des mächtigen Vulkans Huayana Potosi (6094 m).
Landschaftlich ganz andersartig präsentieren sich die steilen Yunga-Täler und die weiten, üppiggrünen Wälder des Amazonas. Zu Fuß und per Boot erkunden wir die einmalige und faszinierende Flora und Fauna des tropischen Regenwaldes.

19. Tag: Vormittag zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

20. Tag: Nachmittags Ankunft in Deutschland.



Teamgeist, Komfortverzicht


Flug Deutschland - La Paz und zurück mit IATA-Gesellschaften, Flughafen- und Sicherheitssteuern in Deutschland, In landsflug Rurrenaqbaque - La Paz, alle Besichtigungsfahrten, Transfers und Wanderungen lt. Programm, einheimische Begleitmannschaft und Lamas für den Ge cktransport auf der Karawane, Zelte und Küchenausrüstung, Vollverpflegung während der Karawane und im Amazonas, 1 Hotelübernachtung in Santiago oder sonstiger Zwischenstation (abhängig vom Flugplan und Airline) und 4 Hotelübernachtungen in La Paz mit Ü/F, Hotels in Copacabana, Caranavi und Rurrenabaque mit HP, deutschsprachige Reiseleitung. Änderungen des Tourenverlaufes vorbehalten. Nicht inbegriffen: Flughafensteuern in Südamerika.