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Die Mongolei mit ihren unendlich scheinenden Steppen und Wüstengebieten ist seit jeher klassisches Nomadenland. Im Gräsermeer ihrer Steppen stand die Wiege Dschingis Khans, vor dessen Reiterheeren einst der gesamte bekannte Erdkreis erzitterte und der das größte Weltreich der Geschichte schuf.

Unsere Trekkingkarawane verläuft durch die Wüsten und Steppen der Gobi. Wir reisen im Gebiet des Gobi-Altai zu den singenden Dünen" von Khongoruun Els, wo das Sandmeer der Gobiwüste in malerischen Dünenzügen gegen die bis zu 2600 m hohen Gebirgsketten des Altai brandet. Hier befinden wir uns im Hauptsiedlungsgebiet der mongolischen Kamel-Nomaden. Mit ihren kunstvoll gebauten Jurten, Pferden und baktrischen Kamelen (zweihöckrige Kamele) ziehen sie bei Hitze und Schneesturm wie zu Urgroßvater Dschingis Khans Zeiten durch die Weiten ihres Landes. Eine Stadtbesichtigung von Ulaanbaatar, wo wir u.a. das Naturkundemuseum besuchen, berühmt für seine Exponate der mongolischen Saurier-Funde" sowie der buddhistischen Klosteranlagen Gandan und Mandshir runden die Reise ab.

 

1. Tag: Flug Berlin/Tegel - Ulaanbaatar am Nachmit tag (ca. 16:00 Uhr).

2. Tag: Ankunft in Ulaanbaatar morgens (09:40 Uhr). Fahrt zum Hotel. Nachmittags Besuch des Bogd-Gegen-Palastes, Heim des letzten mongolischen theokratischen Herrschers. (Ü)

3. Tag: Morgendlicher Flug in den Süden des Landes zur kleinen Oasenstadt Dalanzadgad in die Wüste Gobi. Nach Landung auf einem kleinen Wüstenpisten-Flugplatz fahren wir direkt zu unserem GER-Camp (mongolische Jurten) im Gebiet von Moltsog Els. Nachmittags besuchen wir die Bartgeierschlucht" in den Ausläufern des Altai-Gebirges. Übernachtung in GERs. (F/M/A)

4. Tag: Fahrt über den Ochin-Paß hinein in den Gobi-Gurvansaikhan-Nationalpark. Der Park ist Teil der riesigen Gobi, einer Gebirgs-, Wüsten- und Steppenlandschaft mit malerischen Sandsteinformationen, großen Dünenfeldern und kleinen Flußoasen, deren Wasser hier im Sand versickert. Berühmt ist seine Flora mit einer großer Artenvielfalt, wie sie in den anderen Teilen der Gobi nicht vorkommt. Im Gebiet des Nationalparks finden über fünfzig gefährdete Tierarten einen gewissen Schutz - u.a. wilde Kamele sowie der vom Aussterben bedrohte Schneeleopard. Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir den herrlich in weiter Steppenlandschaft auf einer Anhöhe gelegenen Khongorin Ovoo. Für die hier lebenden Nomaden eine schamanische Kultstätte als auch eine wichtige Landmarke zur Orientierung. Unterwegs halten wir zu einem kurzen Besuch bei einer Pferdezüchterfamilie im Ail (Jurtenlager) am Choch Tolgoi (blauer Hügel). Hier gibt es zum ersten Mal nach altem Brauch für jeden Gast gegorene Stutenmilch (Airag - mong. // Kumys - russ.) oder Milchschnaps (Karchi) zu trinken. Nach weiteren 2 Stunden Fahrt erreichen wir nachmittags unser erstes Camp in der Nähe des Ail einer Nomadenfamilie im Gebiet von Sairan. (F/M/A)

5. Tag: Erster Tag unserer Kameltour durch die Gobi. Durch das weite Tal von Sairan mit seinen in die Landschaft getupften kleinen Ails von Kamelnomaden und entlang der Gebirgsketten des Zoolon (weiche Berge) gelangen wir nach ca. 3 Stunden zum Brunnen von Zagyn Chudag (Saxalbaumquelle). Nach der Mittagspause geht´s ca. 2-3 Stunden weiter nach Zagaan Tschuloot (weiße Steine). Camp am Rande einer Sandsteinformation, welche einem Kamelrücken ähneln soll. (F/M/A)

6. Tag: Wir queren in ca. 2-3 Stunden die verwitterten Sandsteinhügel der Ulaanovoo (rote Hügel). Nach der Mittagspause folgen wir dem weiten Trockental von Nuden (Augental), welches entlang der Baruun Saihan Berge verläuft. Je nach Jahreszeit und vorangegangener Niederschläge findet sich in diesem Trockental eine Quelle mit fließendem Wasser, das jedoch schnell wieder in der Steppe versickert. Nach weiteren 3 Stunden wird der Brunnen (ausgetrocknet) von Tegyn Gun (tiefer Brunnen von Teg) und unser heutiges Tagesziel erreicht. (F/M/A)

7-11. Tag: Durch die einsame Steppen der Gobilandschaft geht es mit stetiger aber leichter Steigung ca. 400 m hinauf zum Naran (Sonnenpaß). Mit etwas Glück stoßen wir hier auf kleine Herden von Gazellen und Wildeseln. Eine Gebirgs-, Wüsten- und Steppenlandschaft mit malerischen Sandsteinformationen, großen Dünenfeldern und kleinen Flußoasen, deren Wasser hier im Sand versickert. Gegen Ende der Karawanentour erreichen wir die mächtigen "singenden Dünen" von Chongoryn Els.

12. Tag: Rückfahrt zum GER-Camp. Mittagspause bei Bayanzag, der wichtigsten Fundstätte für mongolische Saurierskelette.

13. Tag: Rückflug nach Ulaanbaatar. Besuch des Naturkundemuseum, berühmt für seine Exponate der mongolischen Saurier-Funde". Nachmittags Besichtigung des Klosters Gandan.

14. Tag: Rückflug nach Berlin-Tegel und Ankunft nachmittags.





Teamgeist, Abenteuerlust und etwas Komfortverzicht. Reit-/Wanderzeit 4-6 Stunden.




Linienflug Deutschland-Ulaanbaatar, 2 Inlandsflüge, Flughafen- und Sicherheitssteuern in Deutschland, Hotelübernachtungen mit HP in Ulaanbaatar, Übernachtungen in Jurten (Ger) und Zelten mit Vollverpflegung während der Karawanenreise, 1 Reit/Gepäckkamel pro Teilnehmer, alle Transfers, deutschsprachige Reiseleitung. Än derungen im Tourenverlauf vorbehalten. Nicht enthalten: Airport-Tax - Visa erforderlich.

Preise: MONGOLEI Trekkingkarawane
Wüste Gobi

2980,- EUR ab/bis Berlin-Tegel

EZ-Zuschlag 90,- EUR (nur Hotel + Zelt)

45,- EUR Luftverkehrssteuer

Zuschlag Reitkamel 150,- EUR

Kerosinzuschlag: Infolge der Benzinpreis- entwicklung kann die exakte Höhe der Kerosinzuschläge erst bei der Buchung genannt werden. Rechnen Sie mit ca. 45,- EUR
Termine: MO-TK11A 21.08.11 - 04.09.11 +
MO-TK11B
04.09.11 - 18.09.11

Saisonzuschlag + 90,- EU
Teilnehmer 8 - 16 Personen
Anfrage & Buchung