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Libyen ist einer der größten Saharastaaten. Bis auf einen schmalen Küstenstreifen, den "Fruchtbaren Halbmond", ist das Land Vollwüste und fast menschenleer. Die Sahara ist heute die größte zusammenhängende Wüste der Erde. Der Wind und der Sand, die Hitze des Tages und die Kälte der Nacht haben seit Jahrtausenden diese Landschaft geformt und werden sie so schnell nicht mehr hergeben.
Dies war jedoch nicht immer so. Felsmalereien und Gravuren in der Libyschen Sahara zeugen von einer intensiven Besiedlung des Landes durch seine Ureinwohner vor ca.8-10.000 Jahren, als die Sahara noch aus fruchtbaren Savannen bestand, der Heimat riesiger Tierherden und Lebensgrundlage der frühen Jäger- und Nomadenkulturen.
Eine ganz besondere Bildergalerie der Geschichte und von her ausragendem kulturgeschichtlichen Interesse sind die Felszeichnungen in den Schluchten des JABAL AKAKUS, deren Werke prähistorischer Künstler noch heute Staunen und Bewunderung erregen. Ziel unserer Trekkingkarawne ist das schwer zugängliche Labyrinth von Wadis und Canyons im Gebirgsmassiv des Jabal Akakus. Begleitet von gebietskundigen Beduinen erwandern wir uns die versteckten und z.T. noch unbekannten Kunstschätze der neolithischen Hirtenkulturen. Das spärliche Grün einiger Akazien verleiht diesem Gebiet etwas paradiesisches inmitten der lebensfeindlichen, oft bizarren und wüsten Umgebung. Es vermittelt einen Hauch von Ahnung, wie jene frühen Menschen in fernen und vergangenen Zeiten hier einmal leben konnten.

1. Tag: Flug von Deutschland über TUlNIS nach DJERBA.
Übernachtung in einem urigen Fondouk (Karawanenstation).
2./3.Tag: Fahrt via Sebha ins Massif des Messak Settafet, dem Treffpunkt mit unseren Tuareg-Nomaden und Kamelen.
4.-12. Tag: Wandersafari durch das Massiv des Jabal Akakus. Wanderung durch bizarre Gebirge und tiefe Schluchten, die der ständig wehende Wüstenwind in tausenden von Jahren mit Sand gefüllt hat. Sand, der u.a. jene vergangenen Jäger- und Hirtenkulturen aus diesem Gebiet vertrieb, andererseits ihre Felsmalereien vor weiteren Witterungseinflüssen und Erosion schützt.
13./14. Tag: Rückfahrt via Germa und Sebha nach Djerba.
15. Tag: Rückflug via Tunis nach Deutschland.

Kameradschaft, Teamgeist und Komfortverzicht. Die täglichen Etappen betragen 4-6 Stunden bei Tagestemperaturen von 16 - 32° C. Speziell in den Wintermonaten Dezember bis Februar kann es nachts recht kalt werden.

Linienflug mit TUNIS AIR und anderen IATA-Fluggesellschaften, Flughafensteuer und Sicherheitsgebühr in Deutschland, 2x Hotelübernachtung mit HP in Djerba,, Sebha (2x) und Gharyan (1x), Übernachtung in Zweipersonenzelten mit VP während der Wandersafari, Begeleifahrzeug mit Küchenmannschaft, alle Transfers, deutschsprachige Tourenleitung. Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten. Visa erforderlich
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