Pressestimmen Dia-Show

>> detailierter Reiseverlauf - auch als PDF-Download zum Ausdrucken

TUNESIEN - ist bekannt für feine Sandstrände, eine gastfreundliche Bevölkerung und sein reiches kulturelles Erbe. Als kleinstes Land des Maghreb (immerhin viermal so groß wie die Schweiz!) ist es in seiner Vielgestaltigkeit ein Schmelztiegel abendländisch / mediterraner als auch islamischer Kultur. Das nördliche, grüne Tunesien ist im Gegensatz zum sonnenverbrannten, von der Sahara geprägten Süden, durch mildes Mittelmeerklima verwöhnt, das schon die alten Römer zu schätzen wußten. Hier floriert eine üppige Landwirtschaft mit ausgedehnten Weinbergen, Getreidefeldern und Olivenbaumhainen, die das Land im Altertum zur "Kornkammer " und zum "Weinkeller Roms" machten. Viele der schönen, antiken Städte, die z. T. gut erhalten bzw. wieder ausgegraben sind, zeugen von einstiger Lebensfreude, Stolz und Reichtum ihrer Bewohner.

Als Wanderland so gut wie unbekannt sind seine malerischen Gebirgs-, Steppen- und Wüstenlandschaften, wie sie besonders eindrucksvoll im saharischen "Großen Süden" des Landes zu finden sind. Herbe, archaische Landschaften von oft überwältigender Klarheit und Schönheit.

"Bar bela ma", Meer ohne Wasser, so wird die Sahara von den Beduinen genannt. Ihr Formenreichtum ist faszinierend und ihre schönste Gestaltung erfährt sie wohl im Sandmeer des Großen Erg, hier soll es sogar „Wanderdünen“ geben.

Bei dieser ausgefallenen Wanderreise werden wir Gebirgsoasen sowie Berberdörfer, Schluchten und Wadis im Tafelbergland des Dahar anfahren um dort zu wandern. Eine besondere Erfahrung wird bestimmt unser Wanderausflug ins Dünenmeer des Grand Erg Oriental sein, dem Land von Wind, Sand und Sternen. Die Wanderungen in der Ruhe und Weite einsamer Wüstenlandschaften, der abendliche Ruf des Muezzin vom Turm der nahen Moschee als auch die glitzernde Pracht des nächtlichen Sternenhimmels werden wohl unvergeßliche Eindrücke hinterlassen.



1. Tag: Flug ab Frankfurt gegen 12:30 Uhr nach Tozeur. Ankunft am Spätnachmittag um 16:30 Uhr und Transfer ins Hotel in Tamerza. (2 Hotelübernachtungen)

2. Tag: Die Gebirgsoase Tamerza darf wohl mit Recht als die malerischste Bergoase Tunesiens bezeichnet werden. Der fruchtbare, schmale Grüngürtel inmitten der kargen, unwirtlichen Berglandschaft wirkt wie ein kleines Paradies. Dank besonderer geologischer Bedingungen verfügt Tamerza über mehr Wasser als es selbst benötigt. Nur so ist es möglich, daß die Oase von einem Bach durchflossen wird, dessen zwei kleine Wasserfälle die passende Wassermusik in dieses Naturparadies zaubern.

Auf einer ca. fünf- bis sechsstündigen Rundwanderung entdecken wir die vielgestaltige Landschaft der Neguetberge. Der herrliche Blick aufs Chott el Rharza ( Salzsee ) und später über die ganze Oase Tamerza bietet einen lohnenden Abschluß unserer Wanderung.

3. Tag: Vormittags führt eine zweistündige Wandertour zur malerisch von Bergen eingeschlossenen Oase Mides. Wanderung zum Aussichtspunkt am Rande einer großartigen Schlucht mit gutem Blick hinüber auf die Bergoase Mides.

Nach der Wanderung fahren wir via Metlaoui und Gafsa nach Sbeitla. Die sehr sehenswerten Ruinen von Sbeitla, dem römischen Sufetula, bezeugen die damalige Bedeutung Sufetulas als christliches Zentrum und Bischofssitz. (1 Hotelübernachtung)

4. Tag: Wir drehen wieder ab nach Süden und erreichen nach Durchquerung des Chott el Fejaj Kebili und damit wieder das Land der Palmen – diesmal die ausgedehnten Nefzoua-Oasen. Mittagspause in der Nefzoua-Oase Douz.

Nachmittags bringt uns der Wagen in kurzer Fahrt zur Oase Zaafrane am Rande des Dünenmeeres des Grand Erg Oriental (Grosse Östliche Sandwüste).

Nachmittagswanderung ins Land von Wind, Sand und Sternen, in die Dünenausläufer des Grand Erg Oriental, der gewaltigen östlichen Sandwüste, die weit nach Algerien hinüber reicht. Wind und Sonne sind die wahren Herrscher der Wüste; und beide stehen im ständigen Kampf mit den Menschen, der dabei fast immer der Verlierer bleibt.

Sahara - das bedeutet vor allem Weite und Ruhe, das Gold der Dünen und die bizarren Gesteinsrippen abgetragener Gebirge, die in ihrem eigenen Schutt versinken. Eine Welt, bestehend aus Sand, Stein und Einöde; und doch so schön, daß sie Allahs Garten genannt wird. Wer einmal die Wüste gesehen hat, den werden diese Eindrücke nicht mehr loslassen. (1 Hotelübernachtung)

05. Tag: Nach dem Frühstück verlassen wir das riesige Becken der Chottdepression und fahren hinauf ins Bergland von Matmata. Zum Schutz vor der unbarmherzig herabbrennenden Sonne schufen die Bewohner von Matmata und einiger Ortschaften der Umgebung schachtartig in den weichen Lößboden gegrabenen Höhlenwohnungen.

Nach einem Besichtigungsstop geht es entlang der Matmata- und Daharberge nach Ksar Zammour, wo wir unsere 2stündige Wanderung beginnen.

Hinter dem Ort geht’s gleich etwas aufwärts und über einen kleinen Höhenrücken hinüber zu den Ruinen von Ksar El Bled.

Auf einem alten, schmalen Maultierpfad steigen wir ab in ein kleines Oued (Wadi) und erreichen das Dörfchen Ksar El Hallouf. Der Ort wird von einem malerisch auf einem kleinen Plateau erbauten Gorfa (Speicherburg) überragt. Anschließend fahren wir weiter nach Foum Tataouine. (2 Hotelübernachtungen)

06. Tag: Der Wagen bringt uns an den Steilabbruch der Berge des Dahar nach Gourmessa wo wir unsere fünf- bis sechsstündige Wanderung beginnen. Gourmessa ist eines der malerischsten Berberdörfer des Dahar und galt jahrhundertelang als eine der uneinnehmbarsten Berbersiedlungen überhaupt. Von Gourmessa folgen wir etwa drei Stunden einem Wadi und erreichen nach Überquerung eines Bergrückens, an einigen imposanten Tafelbergen vorbei, das Bergdorf Chenini, das in seinem Äußeren und in seiner Geschichte Gourmessa gleicht. Kurzer Transfer nach Foum Tataouine.

7. Tag: Fahrt entlang der Küstenstraße in Richtung Gabes. Bei Souk Lahad verlassen wir die Nefzoua-Oasen und nähern uns einer der eigentümlichsten und faszinierendsten Landschaften der Erde - dem östlichen Ufer des riesigen Salzsee Chott el Djerid, Karl May-Fans bekannt aus dem Roman „Durch die Wüste“ Je nach Sonnenstand und eigener Position entsteht durch den riesigen Hohlspiegel des Salzsees eine Fata Morgana. Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir unser Hotel in der größten Djeridoase - Tozeur.

Nachmittags besteht ausreichend Gelegenheit zum Besuch der Altstadt sowie des farbenfrohen Marktes. (1 Hotelübernachtung)

08. Tag: 07:00 Uhr Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Frankfurt gegen 11:30 Uhr.


Wanderungen von 4 – 6 Stunden über schmale Pfade und durch wegloses Terrain.



Linienflüge mit TUNIS AIR ab/bis Frankfurt, Flughafen- und Sicherheits-steuern in Deutschland, Begleitfahrzeug, Hotelübernachtungen mit HP, deutschsprachige TRH-Wanderreiseleitung. Änderungen im Tourenverlauf vorbehalten.


Preise: TUNESIEN Wanderreise A
Berberdörfer und Oasen
1.180,- EUR ab/bis Frankfurt
(nur mit Tunis Air-Flügen ab Frankfurt
nach Djerba)
890,- EUR ab / bis Djerba
Anschlussflüge (Spartarif) ab allen deutschen
Flughäfen ca. 140,- EUR bis 210,- EUR
Rail & Fly ab allen Bahnhöfen + 90,- EUR
25,- EUR Luftverkehrssteuer
EZ-Zuschlag + 120,- EUR

Kerosinzuschlag: Infolge der Benzinpreis-entwicklung kann die exakte Höhe der Kerosinzuschläge erst bei der Buchung genannt werden. Rechnen Sie mit ca. 45,- EUR
Termine:


TU-WRA10E 25.12.10 - 01.01.11 ++

TU-WRA11A 05.03.11 - 12.03.11
TU-WRA11B 22.04.11 - 29.04.11 ++
TU-WRA11C 07.10.11 - 14.10.11 +
TU-WRA11D 14.10.11 - 21.11.11 +
TU-WRA11E 23.12.11 - 30.12.11 ++

+ Saisonzuschlag + 80,- EUR
++ Saisonzuschlag 120,- EUR

Teilnehmer 10 - 18 Personen
Anfrage & Buchung